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Sprach-Labor

Das Thema „Sprachbildung“ nimmt bei uns eine besondere Position ein. Sprache wird als Schlüsselkompetenz angesehen und gilt somit auch als Schlüssel zum Schulerfolg.

An der Johannesschule ist aus dem Anliegen Ihr Kind bestmöglich zu fördern und somit die Schule erfolgreich zu bewältigen, das sogenannte Sprach-Labor entstanden. Dieser Fachraum ist mit Spielen, Bilderbüchern, Tablets, Computern und anderen Materialien ausgestattet, damit wir jedes Kind dem individuellen Sprachstand entsprechend fördern können. Wir diagnostizieren in der Schuleingangsphase den Sprachstand jedes Kindes und bieten im Anschluss eine passende Förderung an, die in der Regel in Kleingruppen stattfindet.

Die sprachliche Förderung ist uns in der ersten und zweiten Klasse, der sogenannten Schuleingangsphase, besonders wichtig, da in diesem Zeitraum der Schriftspracherwerb grundlegend erlernt wird. Dieser Prozess wird dadurch unterstützt, dass die Kinder sprachlich gut verstehen, die Laute richtig bilden und sich treffend ausdrücken können.

In der 3. und 4. Klasse werden in Absprache mit der jeweiligen Klassenleitung ausgewählte Kinder diagnostiziert und natürlich Kinder, die neu zugezogen sind. Unsere Schwerpunkte im Bereich der sprachbildenden Förderung sind Wortschatz, Grammatik und Satzbau. Die Fördermaßnahmen sind meistens eingebettet in einen literarischen Kontext. Das bedeutet, wir verknüpfen in der Förderung die Ziele mit Bilderbüchern oder auch Gedichten. Auf diese Weise entdecken die Kinder spielerisch wie Sprache funktioniert, trainieren ihre Sprache und bauen ein positives Verhältnis zu Büchern und zur Schriftsprache insgesamt auf. Dieser Ansatz wird auch Literacy-Erziehung genannt. Schauen Sie sich gern das Video an, in dem wir unsere Förderung vorstellen.

Zur Diagnostik:

Um uns ein umfassendes Bild vom Sprachstand eines Kindes zu machen, nutzen wir als Diagnoseinstrument die Profilanalyse nach Professor Grießhaber von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Die Kinder werden in aufgrund eines Gesprächs, das mitgeschrieben wird, einer Profilstufe zugeordnet und daran anschließend werden passende Fördermaßnahmen geplant.

Es gibt insgesamt 4 Profilstufen. Unser Ziel ist, dass jedes Kind am Ende der Grundschulzeit über ein Sprachniveau der Profilstufe 4 verfügt.

Wenn Sie näher Informationen zu dem Diagnoseinstrument wünschen, sprechen Sie uns gern an oder scannen Sie den QR-Code ein, um eine detailliertere Erklärung zu bekommen:

Da wir uns immer verbessern wollen, testen wir in diesem Schuljahr erstmals in Klasse 1 dieses neue Diagnoseinstrument:

Sprachstandsüberprüfung und Förderdiagnostik

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